Samhain – Das keltische Neujahrsfest
Vor über 2.000 Jahren feierten die Kelten in Irland, Großbritannien und Nordfrankreich am 31. Oktober Samhain – das Ende des Sommers und Beginn des keltischen Neuen Jahres.
Vor über 2.000 Jahren feierten die Kelten in Irland, Großbritannien und Nordfrankreich am 31. Oktober Samhain – das Ende des Sommers und Beginn des keltischen Neuen Jahres.
Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verschwimmt. Geister konnten zurückkehren und die Menschen besuchen.
Die Druiden entzündeten große Feuer, um böse Geister zu vertreiben. Menschen verkleideten sich, um von den Geistern nicht erkannt zu werden.
Papst Bonifatius IV. führt Allerheiligen ein. Später wird es auf den 1. November verlegt – der Vorabend wird zu "All Hallows' Eve".
Der Name entwickelt sich aus "All Hallows' Eve" (Abend vor Allerheiligen) zu "Hallowe'en" und schließlich zu "Halloween".
Irische und schottische Einwanderer bringen ihre Halloween-Traditionen nach Amerika – dort wird es zum großen Fest.
Halloween wird in den USA zum zweitgrößten kommerziellen Feiertag. Süßes oder Saures, Kostüme und Deko werden Tradition.
Die Legende von "Stingy Jack", der den Teufel austrickste und nach seinem Tod weder in den Himmel noch in die Hölle durfte. Er wandert mit einer geschnitzten Rübe als Laterne umher. In Amerika wurden daraus Kürbisse.
Ursprung im mittelalterlichen "Souling" – arme Menschen gingen von Tür zu Tür und baten um Essen im Austausch für Gebete für die Verstorbenen.
Die Kelten verkleideten sich, um von herumwandernden Geistern nicht erkannt zu werden. Aus Angst wurde Spaß!
In Deutschland wird Halloween erst seit den 1990er Jahren populär gefeiert. Der Trend kam über amerikanische Filme, TV-Serien und den Einzelhandel nach Europa.
Heute ist Halloween auch hier ein beliebtes Fest – besonders bei Kindern für "Süßes oder Saures" und bei Erwachsenen für Kostümpartys. Jedes Jahr wächst die Begeisterung!